Unter der Kurzbezeichnung RoHS (Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment) wird die in der Europäischen Gemeinschaft geltende Richtlinie 2002/95/EG bezeichnet.
In verschiedenen Staaten gelten ähnliche Vorschriften über Stoffverbote, Einschränkungen und Ausnahmen, so u.a. in China, USA, Japan, Südkorea. Für die Elektronikindustrie von größter Bedeutung ist dabei das grundsätzliche Stoffverbot von Blei in Elektro- und Elektronikgeräten. Bislang gibt es eine Reihe von Ausnahmen von den Stoffverboten. Mit dem Voranschreiten des technischen Standards sollen diese jedoch schrittweise vermindert und zusätzliche Stoffverbote eingeführt werden.
Die einzelnen Mitgliedstaaten der EU mussten die Richtlinie in nationales Recht umsetzen. Hierzu wurde in Deutschland das Elektro- und Elektronikgerätegesetz eingeführt.Ziel der Vorschriften sind die Verbesserung des Gesundheits- und Umweltschutzes sowie das Vereinheitlichen verschiedener einzelstaatlicher Vorschriften, um Handelshindernisse und Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen. PFARR führt auch nach der RoHS-Einführung sowohl bleifreie, als auch bleihaltige Lote im Lieferprogramm. Sämtliche Lote werden nach kundenindividuellen Bedürfnissen legiert. Bleifreie PFARR-Lote haben sich bereits seit vielen Jahren vor Einführung des Stoffverbotes für Blei als zuverlässige Lotprodukte in gleichbleibend hoher Qualität erwiesen. Nach wie vor sind auch verschiedenste bleihaltige Legierungen von PFARR erhältlich.
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ElektroG i.d.F.v. 19.07.2007 |
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Erläuterungen zum Elektrog und RoHS |
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Richtlinie 2002 95 EG |
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Richtlinie 2002 96 EG |
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Richtlinie 2005 747 EG |
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Richtlinie 2006 310 EG |
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Richtlinie 2006 690 EG |
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Richtlinie 2006 691 EG |
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